
Unser Gehirn muss man sich vorstellen ist wie ein Muskel. Je regelmäßiger man es trainiert, umso fitter ist es und umso mehr kann man kognitive Einschränkungen vorbeugen oder ihnen entgegenwirken. Das wurde uns bisher immer und immer wieder durch das MAS Demenztraining bestätigt.
Genau das ist auch unser Hauptziel:
Kognitive Erkrankungen und ihr Fortschreiten
so lang als möglich hinauszuzögern!
Durch gezieltes individuelles und vor allem regelmäßiges Gehirntraining. Woche für Woche gibt es dabei neue Herausforderungen zu bewältigen, soziale Kontakte zu genießen und natürlich darf auch der Spaß an der Sache nicht zu kurz kommen.
Das Gehirntraining beinhaltet nämlich unterschiedlichste Themen, so dass für jeden etwas Interessantes dabei ist. Fehlen darf auf keinen Fall Wahrnehmungsübungen zum Riechen, Schmecken und Fühlen, genauso wie lustige Spiele, gemeinsames Singen, Bewegungsübungen oder einfach nur durch alte Geschichten mit Bildern, die einen Ausflug in die Vergangenheit bieten.
Eine unserer höchsten Prioritäten ist es, Angehörige zu entlasten. Wir wissen, wie schwer und nervenzersteubend es sein kann, wenn man als
Angehöriger mit den Bedürfnissen und Schwierigkeiten eines älteren eingeschränkten Familienmitgliedes 24 Stunden am Tag umgehen versucht.
„2-4 Stunden einmal in der Woche, alle 14 Tage einige Stunden nur für mich“, Angehörige Frau S.
Auch eine Tochter, der Sohn, die Schwiegertochter bzw. der Schwiegersohn oder weitere Angehörige müssen einmal zwischendurch ihren Energiespeicher auftanken. Einfach um für wenige Stunden Sachen für sich zu erledigen oder ein wenig zu entspannen.
Das steigert nicht nur die Energie, die man danach wieder aufbringen kann, sondern auch die Freude wieder helfen zu können. Daher betreut in der Abwesenheit der/ des Angehörigen eine Mitarbeiterin vom Verein Soziale Dienste-Südweststeiermark den/die Betroffe/n.